So macht man richtig Home Office

Manuel Keller, 28.06.2016

Damit aus dem Home Office kein 24/7-Office wird, braucht es Unterstützung durch Führungskräfte. Auf Seiten der Mitarbeitenden ist vor allem Selbstdisziplin gefragt.

 

Home Office ist aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Wie der Begriff schon sagt,  wird dabei eben das eigene Heim zum Arbeitsplatz und Privates vermischt sich mit Beruflichem. Häufige Folge davon ist die stetige und unbegrenzte Erreichbarkeit. Dem kann man entgegenhalten: mit einer klaren Struktur.

 

Hier ein paar Tipps:

 

Schaffen Sie sich im Home Office eine Zeitstruktur…

…mit Pausen (Kaffee, Mittag) und legen Sie Arbeitsbeginn und -schluss fest. Die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen gelten im Übrigen auch im Home Office. Setzen Sie sich am Morgen realistische Arbeitsziele. Verschieben Sie unerledigte Arbeiten auf den nächsten Arbeitstag.

 

Stellen Sie zu Hause eine räumliche Trennung her,…

…zwischen Bürowelt und der Welt des Privatlebens. Beispielsweise sollten Sie den Arbeitsplatz nicht am Esstisch einrichten, da es sonst schwierig wird, sich vor, während und nach dem Abendessen von der Arbeit zu trennen.

 

Home Office soll die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern,…

…aber nicht deren Vermischung: Die berufliche Tätigkeit kann nicht gleichzeitig mit der Kinderbetreuung erfolgen. Betreuungspflichtige Kleinkinder haben während der Arbeit am Arbeitsplatz nichts zu suchen.

 

Vereinbaren Sie mit den Vorgesetzten Erreichbarkeits- und Reaktionsregeln….

…auf Mails und Telefone: Wenn Mitarbeitende einen Teil der Arbeitsleistung vom Home Office aus erbringen, heisst das nicht, dass sie zu jeder Tages- und Nachtzeit für ihre Vorgesetzten erreichbar sind. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim nächsten Mal im Home Office.